Das Ich ist Einbildungskraft.

Veröffentlicht auf von Jochen Ebmeier

zwischen den Polen

Dieser Wechsel des Ich in und mit sich selbst, da es sich endlich und unendlich zugleich setzt - ein Wechsel, der gleichsam in einem Widerstreite mit sich selbst besteht, und dadurch sich selbst reproduziert, indem das Ich Unvereinbares vereinigen will, jetzt das Unendliche in dieelektische Entladung Form des Endlichen aufzunehmen versucht, jetzt, zurückgetrieben, es wieder außer derselben setzt, und in dem nämlichen Momente abermals es in die Form der Endlichkeit aufzunehmen versucht - ist das Vermögen der Einbildungskraft.

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Johann Gottlieb Fichte, Grundlage der gesammten Wissenschaftslehre, Philosophische Bibliothek, S. 134f.

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Veröffentlicht in Philosophie

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