Landschaft: Turner II

Veröffentlicht auf von Jochen Ebmeier

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Turner hat nicht nur Claude studiert. Ebenso gründlich hat er sich mit den Holländern befasst. “Waltton Reach” ist dafür ein Beispiel. Und das hervorstechende Merkmal der holländischen Landschaftsmalerei ist ihm nicht entgangen: Hier ist es mehr die flächige Behandlung der Gegenstände als die ‘Luftperspektive’, die die Körper entmaterialisiert und zu einem ästhetischen Datum verflüchtigt. Und mehr als die Farben sind es die valeurs (Hell-Dunkel-Grade), die die Komposition gliedern.

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“Petworth Park” geht ein ganzes Stück weiter. An die Stelle einer identifizierbaren Szenerie tritt der bloße optische Eindruck. Eine ‘Stimmung’, möchte man sagen. Aber während bei Constable die Stimmungen so aussahen, als wollten die Sachen selber “etwas ausdrücken”, ist bei Turner eigentlich kein Zweifel, dass es das Auge, nein, die Hand des Künstlers war, die hier “gestimmt” hat.
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Immerhin bleibt hier die Tiefe des Raums sichtbar;
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bei dem fast monochromen “Kanal von Chichester” dagegen muss sich der Betrachter aus den Verhältnissen der Farb-, d. h. Valeur-Massen zueinander vom Raum “selber ein Bild machen”. Vom Maler wird nur Fläche geboten.

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Veröffentlicht in Aesthetica

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K
mir gefallen besonders seine Schatten und Spiegelungen. Gelungene Bilder auch on screen. Kompliment.<br /> Gruß<br /> ky
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