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philosophie

Der Philosoph hat keinen Gott.

Der Philosoph hat keinen Gott.

Der Philosoph hat gar keinen Gott und kann keinen haben, er hat nur einen Begriff vom Begriff oder der Idee Gottes. Gott und Religion gibt es nur im Leben, aber der Philosoph ist als solcher kein ganzer lebendiger Mensch, sondern im Zustande der Abstraktion;...

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Eine Idee ist…

Eine Idee ist…

…ein bis zur Ironie vollendeter Begriff, eine absolute Synthesis absoluter Antithesen, der stete sich selbst erzeugende Wechsel zwei streitender Gedanken. Friedrich Schlegel, Athenaeum-Fragmente N°121

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…als Regulativ

…als Regulativ

Eigentliche Philosopheme einer Transzendentalphilosophie sind an sich tot und haben gar keinen Einfluß in das Leben, weder guten noch bösen ; ebenso wenig als ein Gemälde gehen kann. Auch ist es ganz gegen den Zweck dieser Philosophie, sich den Menschen...

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Ich wechselt.

Ich wechselt.

’Ich bin’ heißt, ich befinde mich in allgemeiner Relation, oder ich wechsle - es ist das Glied des Wechsels überhaupt: erstes Spiel. ________________________________________________________________________ Novalis, Werke, Bd. I, Zürich-Herrliberg, 1945,...

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Das Ich ist Einbildungskraft.

Das Ich ist Einbildungskraft.

Dieser Wechsel des Ich in und mit sich selbst, da es sich endlich und unendlich zugleich setzt - ein Wechsel, der gleichsam in einem Widerstreite mit sich selbst besteht, und dadurch sich selbst reproduziert, indem das Ich Unvereinbares vereinigen will,...

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Wozu taugt philosophieren?

Wozu taugt philosophieren?

Was soll denn nun eine Philosophie, und wozu bedarf es der spitzfindigen Zurüstung derselben, wenn sie gesteht, dass sie für das Leben nichts andres sagen, zu demselben [sich] nicht einmal als Instrument bilden kann; daß sie nur Wissenschaftslehre, keineswegs...

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Wovon handelt Transzendentalphilosophie?

Wovon handelt Transzendentalphilosophie?

Es gibt zwei sehr verschiedene Standpunkte des Denkens; den des natürlichen und gemeinen, da man unmittelbar Objekte denkt, und den des vorzugsweise so zu nennenden künstlichen, da man, mit Absicht und Bewußtsein, sein Denken selbst denkt. Auf dem ersten...

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Philosophieren schafft keine Realität.

Philosophieren schafft keine Realität.

Ausdrücklich und ganz bestimmt durch das Nichtphilosophieren, d. h. dadurch, daß man zur philosophischen Abstraktion sich nie erhoben oder von der Höhe derselben sich wieder in den Mechanismus des Lebens [und] gemeinen Denkens hineinversetzt, entsteht...

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Wanderer

Wanderer

. Ich komme vom Gebirge her, es dampft das Tal, es braust das Meer. Ich wandle still, bin wenig froh, und immer fragt der Seufzer: wo? Die Sonne dünkt mich hier so kalt, die Blüte welk, das Leben alt, und was sie reden, leerer Schall, ich bin ein Fremder...

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Tätigkeit allein ist real

Tätigkeit allein ist real

Tätigkeit ist die eigentliche Realität. Weder Gegenstand noch Zustand sind allein rein zu denken. Durchs Reflektieren mischt sich das Entgegen-gesetzte hinein und selbst schon durchs Streben – Begehren – denn beides sind identische Handlungen. Der Begriff...

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